GRÜNEN Kreistagsfraktion Rhein-Erft

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GRÜNEN Kreistagsfraktion Rhein-Erft

GRÜNEN Kreistagsfraktion Rhein-Erft

Die GRÜNE Kreistagsfraktion Rhein-Erft kam im Januar zu einer Klausurtagung auf der Kronenburg in Dahlem zusammen. In historischem Ambiente arbeiteten die Mitglieder konkret an der Umsetzung zentraler Vorhaben aus dem grünen Wahlprogramm sowie an Themen des Koalitionsvertrags. In zwei Arbeitskreisen wurden dabei kreispolitische Fragestellungen aus unterschiedlichen Politikfeldern vertieft.

Im Fokus standen unter anderem der Erftradweg, der Nahverkehrsplan, die Waldvernetzung und der Runde Tisch Wasser. Darüber hinaus befasste sich die Fraktion mit der Finanzierung wichtiger Projekte der Wohlfahrtsverbände, der Weiterentwicklung der Demokratieförderung, der Unterstützung des Frauenhauses, der Demenzberatung sowie mit Fragen der Pflege.

Einen besonderen Impuls setzte der Gastvortrag des Dahlemer Bürgermeisters Jan Lembach. Er stellte die kommunale Nachhaltigkeitsstrategie seiner Gemeinde vor, die mit Windenergie, Freiflächenphotovoltaik und großen Batteriespeichern konsequent auf eine klimafreundliche und zukunftsfähige Energieversorgung setzt.

Der Fraktionsvorsitzende Elmar Gillet zog eine positive Zwischenbilanz der grünen Arbeit in der Koalition mit CDU und FDP. Viele zentrale Punkte des grünen Wahlprogramms seien bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht worden. „Das zeigt, dass sich beharrliche Sacharbeit auszahlt“, so Gillet.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Nicole Kolster, machte deutlich, dass nachhaltige Politik Geduld und langfristiges Engagement braucht. Am Beispiel der regionalen Waldvernetzung zeigte sie zugleich auf, wie komplex umweltpolitische Projekte häufig sind und dass zwischen Wunsch und Wirklichkeit mitunter ein längerer Weg mit zahlreichen Stolpersteinen liegt.

Mit Blick auf eine wachsende Demokratieverdrossenheit mahnte Fraktionsgeschäftsführer Bortlisz-Dickhoff, politische Entscheidungen noch besser zu erklären und transparent zu machen. Gemeinsam mit den anderen demokratischen Fraktionen müsse es gelingen, Vertrauen zurückzugewinnen und die Menschen stärker mitzunehmen.

Der Tagungsort war dabei mehr als nur Kulisse und Rückzugsort: Burgen wie die Kronenburg wurden nicht für kurze Zeiträume gebaut, sondern für Generationen. Dieses Denken in langen Linien prägt auch die Arbeit der Grünen im Rhein-Erft-Kreis – mit Weitsicht, Verantwortung und dem klaren Ziel, heute die Grundlagen für eine lebenswerte Zukunft zu legen.